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Übergänge prägen unser Leben. Mit dem Eingang ins Leben. Mit der Loslösung von der ursprünglichen Familie und der Gründung einer neuen Familie sowie schließlich beim Sterben – überschreiten wir eine Schwelle und treten in einen neuen Raum, der sich öffnet.

Seit Menschengedenken wurden Rituale für Übergänge entwickelt, welche bei Grenzüberschreitungen die Unsicherheit vermindern sollten. Menschen sind bezüglich Schwellensituationen sensibel. Sie erahnen die Gefahren, wussten aber auch stets um die Chancen die darin liegen.

Mit den Errungenschaften der Zivilisation sind wir zwar besser gerüstet als unsere Vorfahren, allerdings ist uns die Selbstverständlichkeit eines schützenden Übergangsrituals abhanden gekommen. Religionen bieten dahingehend entsprechende Handlungen an.

Das tief empfundene Bedürfnis nach Sinn und Gemeinschaft stiftenden Ritualen hat sich jedoch bis in unsere Tage gehalten. Parallel dazu werden neue vom persönlichen Leben bestimmte Rituale entwickelt. Aber auch alte Traditionen in ihrem zeitlosen Gehalt neu entdeckt. 

 


Hochzeit, ein Fest der großen Traditionen oder ein nüchternes Manifest für eine Lebensgemeinschaft? Macht es eigentlich noch Sinn, die Sitten und Gebräuche der Vergangenheit, das was einmal war, zu bewahren, das was Tradition hat, fort zu setzen?

Ja und Nein. Die Hochzeit ist in unserer heutigen, sehr verstandesbetonten Zeit eines der letzten großen, romantischen und berührenden Ereignisse. Das Bedürfnis, ein gefühlvolles Fest im Zeichen von Liebe und Zweisamkeit zu feiern, ist tief in uns verwurzelt. Andererseits hat sich die Auffassung von Partnerschaft und Ehe in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Neben der Ehe sind neue Denkmodelle, neue Formen des Zusammenlebens, des gemeinsamen Wohnens entstanden. Die Hochzeitsfeier, der Schleier, das Brautkleid, die Hochzeitstorte und alles, was dazu gehört, diese Elemente der Tradition dienen dem Menschen als Garant dafür, was als Ehe oder Lebensgemeinschaft mit diesem Fest seinem Anfang nimmt.

(Reingard Meier, Die Raabtaler Hochzeit, Fladnitz im Raabtal 2006. S. 8.)

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Zum menschlichen Leben gehört Tradition, darunter versteht man überlieferte Gewohnheiten und Bräuche.

Tradition ist ein wesentliches Element jeder Kultur und geprägt von emotionalen Erfahrungen. Zur Tradition gehören Sitte und Brauch, Gewohnheiten, Rituale und Lebenserfahrungen. Tradition ist sozusagen im menschlichen Leben selbst gegeben, weil dies immer im Zusammenhang mit den Generationen davor steht. Tradition verbindet die Generationen in der Zeitenfolge und ist hiermit Vorraussetzung für die Identität.

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Februar "Hornung"

"Wenn's im Februar nicht schneit, schneit es in der Osterzeit", Februar mit Schnee und Regen, deutet hin auf Gottes Segen".

1. - 20. 02. - Fasching

1. - 28. 02. - Monat Februar

02. 02. - Maria Lichtmeß

03. 02. - Hl. Blasius

05. 02. - Hl. Agatha

06. 02. - Hl. Dorothea

14. 02. - Valentinstag

22. 02. - Petri Stuhl-Feier

24. 02. - Hl. Matthias

06. 02. - Aschermittwoch

(Bitte klicken Sie auf den Brauch von dem Sie mehr erfahren möchten)

Franz Weiß "Holzschnitte 1950-2006"

Eine Publikation, die in bildlicher Darstellung das gesamte Holzschnittwerk von Franz Weiss umfasst.

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