Univ.-Prof. Dr. Viktor von Geramb 1884-1958
Erzherzog Johann von Österreich 1782 – 1859
Univ.-Prof. DDr. Hanns Koren 1906-1985
Viktor von Geramb kam am 24. März 1884 in Deutschlandsberg zur Welt. Die drei Eckpfeiler seiner Herkunft „Deutschtum“, „adelige Herkunft“ und „bäuerliche Verbundenheit“ bildeten Geramb’s persönliche und auch wissenschaftliche Identität und ziehen sich wie ein Faden durch sein gesamtes Lebenswerk.
Er besuchte von 1898 bis 1902 das Obergymnasium in Villach und studierte zwischen 1902 und 1907 in Graz. Er promovierte 1907 mit der Dissertation „Grenze zwischen Noricum und Pannonien“ und verfasste eine geographische Hausarbeit zum Thema „Stand der Hausforschung in den Ostalpen“. Auch die Lehramtsprüfung für Geographie legte Geramb ab, nicht jedoch für Geschichte.
Als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter der historischen Landeskommission unternahm er in dieser Funktion Dienstreisen durch die gesamte Steiermark und vertiefte dabei seine Bauernhausstudien. Nebenbei arbeitete er auch als Hausarchivar und Bibliothekar beim Grafen von Meran und stieß dabei auf umfangreiches Quellenmaterial zur Person Erzherzog Johanns.
Aus seiner Position als Sekretär am Kuratorium des Joanneums entwickelte er den Plan, aus den volkskundlichen Beständen des Joanneums ein eigenes Museum aufzubauen, ein Vorhaben, das ihm noch vor dem 1. Weltkrieg gelang. Ab 1913 war Geramb definitiver Leiter des steirischen Volkskundemuseums.
Mit seiner Arbeit zum Thema „Die Kulturgeschichte der Rauchstuben“ habilitierte er sich 1924 im Fach „Deutsche Volkskunde“, wurde einige Zeit später zum außerordentlichen Professor ernannt und war somit maßgeblich an der Etablierung des Faches „Volkskunde“ als universitäres Lehrfach (Rigorosenfach der Germanistik) beteiligt.
In den 30-Jahren widmete er sich einer seiner wichtigsten Publikationen, nämlich dem Steirischen Trachtenbuch, das er gemeinsam mit Konrad Mautner herausgegeben hat.
Nach Ende des Krieges konnte Geramb seine Lehrtätigkeit an der Univ. Graz fortsetzen und die Leitung des Museums wieder übernehmen. 1949 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt – eine Tätigkeit, die er bis zu seiner Pensionierung 1955 inne hatte. Geramb verstarb 74-jährig im Jänner 1958.
Gründung des Volkskundemuseums
Etablierung der Volkskunde als universitäres Fachgebiet
Volksbildungsarbeit in den Bereichen Heimatpflege und Heimatschutz (St. Martin)
Publikations- und Forschungstätigkeit zu den Themenbereichen: Bauernhausforschung, Rauchstubenforschung, Trachten, Sitte und Brauch, Märchen etc.
Februar "Hornung"
"Wenn's im Februar nicht schneit, schneit es in der Osterzeit", Februar mit Schnee und Regen, deutet hin auf Gottes Segen".
1. - 20. 02. - Fasching
1. - 28. 02. - Monat Februar
02. 02. - Maria Lichtmeß
03. 02. - Hl. Blasius
05. 02. - Hl. Agatha
06. 02. - Hl. Dorothea
14. 02. - Valentinstag
22. 02. - Petri Stuhl-Feier
24. 02. - Hl. Matthias
06. 02. - Aschermittwoch
(Bitte klicken Sie auf den Brauch von dem Sie mehr erfahren möchten)
Franz Weiß "Holzschnitte 1950-2006"
Eine Publikation, die in bildlicher Darstellung das gesamte Holzschnittwerk von Franz Weiss umfasst.
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