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20. Jänner 2006

ABM06 Archive - Bibliotheken - Museen
... gemeinsam sind sie stärker!

Heimatsaal
Paulustorgasse 13a, 8010 Graz

Archive, Bibliotheken und Museen sind weit mehr als „Speicher der Vergangenheit“.
Sie haben einen Bildungsauftrag. Aber was haben sie miteinander zu tun? Welche Berührungspunkte gibt es ? Bedarf es einer gemeinsamen Plattform, um künftig besser kooperieren zu können? Anhand konkreter Beispiele soll gezeigt werden, wie so eine Zusammenarbeit aussehen kann.
Diese und andere Fragen und Themen sollen im Mittelpunkt dieser Tagung stehen, die bei genügendem Interesse auch eine Fortsetzung haben kann.

Programm:
9.30 Uhr
Begrüßung: Intendant Peter Pakesch

9.45 Uhr
Vorstellung der beteiligten Institutionen:
Steiermärkisches Landesarchiv: Dr. Gernot Peter Obersteiner
Steiermärkische Landesbibliothek: Dr. Christoph Binder
Lesezentrum Steiermark: Dr. Heinrich Klingenberg
Museumsforum Steiermark / LMJ: Mag. Gabriele Wolf

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr
„Ein Netzwerk im Entstehen: Österreichisches Kabarettarchiv,
Bücherreich im Mesnerhaus und Museum Straden“
Dr. Christa Schillinger-Prassl, Straden

12.00 Uhr Erfahrungsaustausch zum Thema ABM, Diskussion über
Kooperationsprojekte

13.00 Uhr Mittagspause

15.00 Uhr
Einladung zu einer Sonderführung ihrer Wahl im
Landesmuseum Joanneum
1) Alte Galerie im Schloss Eggenberg
2) Volkskundemuseum:
„12 Nächte in Europa. Die raue Mitte des Winters“



10. Februar 2006

Workshop zum Thema
"Umgang mit dem Objekt - Textil"

Heimatsaal
Paulustorgasse 13a, 8010 Graz

Als Fortführung des Projekts „Ölschinken und Kreuzblume“ steht die Veranstaltungsreihe Museumspraxis 2006 unter dem Motto Restaurierung und Konservierung.
Textilrestauratorin Christine Liebmann (IG Restauratoren) wird in das Arbeitsfeld Textilrestaurierung: Materialien, Techniken, Schadensbilder einführen und über ihre Erfahrungen aus dem Tiroler Landesmuseum berichten. Ein aktuelles Thema ist die digitale Erfassung von Museumsbeständen:
Ist Digitalisierung nur eine Mode - Erscheinung oder eine notwendige Archivierungsform in der Museumsarbeit? Betrachtungen aus konservatorischer Sicht ausgehend von einem Projekt zur Erfassung der textilen Bestände am Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck.
Weitere Erfahrungen aus den Textilwerkstätten des Volkskundemuseums am Landesmuseum Joanneum und dem Benediktinerstift Admont.

Programm:
9.30 – 10.30 Uhr
Einführung und Vorstellung des Projektes zur Erfassung textiler Bestände am
LMJ Ferdinandeum in Innsbruck
Christine Liebmann; freiberufliche Restauratorin

10.30. - 11.00 Uhr Kaffeepause

11.00 – 12.00 Uhr
Erfahrungen und Besuch der Textilwerkstätte am Volkskundemuseum / LMJ
Ulrike Sturm – Pemberger; Textilrestauratorin

12.00 – 13.00 Uhr
Museale Sakraltextilien und ihre historischen Programme
Pater Winfried Schwab; Benediktinerstift Admont
Dr. Christl Eger; Textilrestauratorin

Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Volkskundemuseum zu besuchen

 

16. Februar 2006

Worshop zumThema
"Umgang mit dem Besucher"

"Heilwurz und Zauberkraut"
Museum der Naturheilkunde
8283 Bad Blumau 65

Workshop unter der Leitung von Mag. Astrid Müller/Kunst- und Kulturvermittlung –
Landesmuseum Joanneum.
Nach einer einführenden Power Point Präsentation, während der sie grundlegende Informationen
über die Museumspädagogik (Vermittlung), den Aufsichtsdienst und die Erwartungen der Besucher-
Innen erhalten, werden sie in Kleingruppen kurze Vermittlungsprogramme im Museum erarbeiten
und im Anschluss daran präsentieren.

Programm:
9.00 – 10.30 Uhr
Einführung: Vorstellen der TeilnehmerInnen und Grundsätzliches zur
Museumspädagogik und zu den Erwartungen der BesucherInnen

10.30 – 10.45 Uhr  Kaffeepause

10.45 Uhr
Erarbeitung von zielgruppenspezifischen Vermittlungsprogrammen im
Museum in Form von Kleingruppen (die Themen werden vorgegeben)

12.30 – 14.00 Uhr Mittagspause

14.00 – 14.30 Uhr
Fortsetzung der Gruppenarbeit

14.30 – 17.00 Uhr
Plenum: Präsentation und Besprechung der Arbeitsergebnisse

 


3. März 2006

Landesmuseum Joanneum
Netzwerk Steiermark - Kultur

Heimatsaal Graz
Paulustorgasse 13a, 8010 Graz

Diese Veranstaltung bildet den Auftakt für ein Netzwerk von Kooperationsprojekten des
Landesmuseum Joanneum mit den Kulturreferenten der steirischen Gemeinden bzw.
den Kulturverantwortlichen und Kulturträgern vor Ort (Vereine, private Institutionen).
Das Museumsforum Steiermark am Landesmuseum Joanneum möchte auf die Recherche-
Homepage www.steirerforum.at aufmerksam machen, die sich als Plattform für regionalkulturelle
Entwicklungen und gelebtes Brauchtum versteht. Ein Themenschwerpunkt wird
die Erarbeitung der Eintragungsmodi des Projektes sein, um Ihnen die Benutzung dieser
Plattform auf praktischer Ebene näher zu bringen.
Das Landesmuseum nimmt dieses erste Treffen zum Anlass, speziell für Ihr Kulturpublikum
zugeschnittene Museumspakete – Ganztagesausfl üge nach Graz mit kulinarischen und
kulturellen Genüssen – vorzustellen. Weiters wird Kommunikationstrainer Ludwig Kapfer
gemeinsam mit Ihnen Fragen zur Kulturarbeit in der Region erarbeiten. Das offene Forum
bietet Ihnen als Kulturverantwortlichen einer Gemeinde an, Projekte aus Ihrem Arbeitsbereich
vorzustellen und zu diskutieren.

Um 11.00 Uhr besteht die Möglichkeit an einer Führung durch die
Alte Galerie in Schloss Eggenberg teilzunehmen.

Programm:
14.00–14.30 Uhr
Begrüßung: Intendant Peter Pakesch

14.30–15.00 Uhr
Präsentation: Museumsforum Steiermark / Projekt „Steirerforum“
Mag. Gabriele Wolf, Mag. Andrea Menguser / Museumsforum
Steiermark am Landesmuseum Joanneum

15.00–15.30 Uhr
Vorstellung der Museumspakete
Mag. Petra Melinz-Schille / Landesmuseum Joanneum
Mag. Elisabeth Weixler / Landesmuseum Joanneum

15.30–16.00 Uhr Kaffeepause

16.00–17.00 Uhr
Moderation zu Fragen und Visionen der Kulturarbeit in der Region
Ludwig Kapfer / Kommunikationstrainer


17.00–18.00 Uhr
Offenes Forum mit den KulturreferentInnen und KulturinitiatorInnen

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung lädt die Geschäftsführung des Landesmuseum
Joanneum zur Eröffnung der Ausstellung Die Götter im Exil. Salvador Dalí, Albert Oehlen u.a.
um 20.00 Uhr in das Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz, ein.

 


8. März 2006

Fokus Kultur- und Frauenleben
Im Kontext des seit 2003 laufenden Projektes Frauenalltag

forum Kloster - Gleisdorf
Franz Josef-Straße 7, 8200 Gleisdorf

Zielsetzung der Veranstaltung - am Internationalen Frauentag - ist es, verschiedene Facetten des Kultur- und Frauenlebens aufzuzeigen.

Die Wurzeln des Internationalen Frauentages gehen auf den 8. März 1857 zurück, als Textilarbeiterinnen in New York versuchten, auf das Elend und die Härte des Arbeiterinnenleben aufmerksam zu machen. Sie traten in einen Streik und forderten bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Der Fabrikbesitzer schloss die Frauen in die Fabrik ein, um eine Solidarisierung der Gewerkschaften und anderer Belegschaften zu verhindern. Als plötzlich ein Feuer ausbrach starben 129 Arbeiterinnen, die Frauenkämpfe gingen aber weiter.
Während der Frauentag bis vor dem 2. Weltkrieg eng mit den Arbeiterinnenkämpfen verbunden war, entwickelte er sich in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts - im Zuge der Entwicklung der neuen Frauenbewegung - zu einem Tag der Frauensolidarität.
Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark statt.

Programm:
9.30 – 10.00 Uhr
Begrüßung: Christoph Stark, Bürgermeister der Stadt Gleisdorf
Begleitende Worte: NRAbg. Mag. Dr. Andrea Wolfmayr

10.00 – 10.30 Uhr
Museumsforum Steiermark / Projekte
Mag. Gabriele Wolf, Mag. Andrea Menguser / Museumsforum Steiermark

10.30 – 11.00 Uhr
Vorstellung der Buchhandlung Plautz / Helga Plautz Gleisdorf

11.00 – 11.30 Uhr Kaffeepause

11.30 – 12.00 Uhr
Initiative Chance B
Mag. Regina de Grancy

12.00 – 12.30 Uhr
Ausstellungsreihe Länderzirkel auf Reisen, Begegnungen der Kulturen
Dr. Edith Risse / Caritas der Diözese Graz-Seckau

12.30 –14.30 Uhr Mittagspause

14.30 – 15.00 Uhr
Frau in der Wirtschaft
Firma KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse / Gleisdorf
Mag. Andrea Sumper, Mag. Andrea Rachbauer

15.00 – 15.30 Uhr
Kunst und Identität
Vom Dom des Waldes zum „Grazer Stadtkern“, über das Denkmal
„für die Blaue“ zu Kneipp...
Anne und Pete Knoll / creative class

15.30 – 16.00 Uhr
„Zum Zyklus Dialog“ / Franz Paul Brenner
Ab 16.00 Uhr „Klang und Kommunikation“ – „LUMEN“ / Katja Krusche und Band


„Brot und Rosen“ wurden zum Motto der amerikanischen Frauenbewegung:
Wenn wir zusammen gehn,
geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen,
und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne
uns’re arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen
„Brot und Rosen!“
(abgeleitet von: Lied/Streik der Textilarbeiterinnen 1912)

 


31. März 2006

Workshop zum Thema
"Umgang mit dem Objekt - Metall"


Landeszeughaus - Kanonenhalle
Herrengasse 16, 8010 Graz

Der Arbeitsbereich der/ des MetallrestauratorIn beginnt mit einer Schadensfeststellung und Dokumentation und beinhaltet neben der praktischen Arbeit auch spezifische Vorgaben für Aufbewahrung, Präsentation und den Umgang mit Objekten.
Der Fachbereich Metallrestaurierung- und konservierung beinhaltet in erster Linie die materialkonforme Reinigung und Entfernung von Korrosionspunkten, die Sicherung von Gestaltungselementen sowie die Konservierung des Objektes und der durchgeführten Maßnahmen.
Der Workshop wird die Metallrestaurierung allgemein behandeln, aber auch auf Restaurierungsbeispiele im Bereich Archäologie, Buntmetall und antike Funde eingehen. Die Restauratoren des Zeughauses, welches die größte historische Sammlung von Metallwaffen bewahrt, zeigen anhand von praktischen Beispielen in der Werkstätte und in der Sammlung, das konservatorische Maßnahmen sehr wohl von den MuseumsbetreiberInnen gemacht werden können, aber die Restaurierung Fachleuten überlassen werden sollte.

Programm

9.30 – 10.15 Uhr
Metallrestaurierung – allgemein
Mag. Verena Krehorn / Wien, freiberufliche Restauratorin

10.15 – 11.00 Uhr
Restaurierungsbeispiele von archäologische Funden
Klaus Gowald / Landesmuseum Joanneum- Schloss Eggenberg

11.00 - 11.30 Uhr Kaffeepause

11.30 – 14.00 Uhr
„Gutgemeinte Erste Hilfe ist nicht immer eine wirkliche Hilfe“
Dokumentation von fachgerechter Restaurierung von Metall
in der Werkstätte des Zeughaus
Thomas Storm, Thomas Köhler, Johann Weichhart, Raimund Bauer / Restauratoren des Landeszeughaus am Landesmuseum Joanneum

 


19. Mai 2006

Workshop zum Thema
Umgang mit dem Objekt- Holzskulpturen und Gemälde"

Kunsthaus - Graz
Lendkai 1, 8020 Graz

Der Fachbereich Holzskulpturen innerhalb der Holzrestaurierung umfasst die Konservierung und Restaurierung von farbig bemalten oder vergoldeten plastischen Bildwerken. Die Schadensbilder reichen von Schwundrissen im Holz, Verschmutzungen, mechanischen Schäden oder Brandschäden, Übermalungen und unsachgemäßer Reinigung. Die Objekte sind geschnitzte Heiligenfiguren, Büsten, Altären, Luster usw.
In der Gemälderestaurierung liegt der Schwerpunkt auf den traditionellen Leinwandbildern des 17. bis 19. Jahrhunderts, ebenso Tafelbilder und zeitgenössische Malerei unterschiedlichster Techniken.
Dass ein Bild ohne Rahmen wie eine Seele ohne Körper ist, hat schon Vincent van Gogh festgestellt. Nicht umsonst haben große Künstler wie Michelangelo oder Klimt den Rahmen ihrer Bilder höchst mögliche Aufmerksamkeit geschenkt! Noch heute erfreuen wir uns an schön gerahmten Bildern der vergangenen Jahrhunderte.

Programm: 
9.00 – 9.30 Uhr
„Erfahrungen im Bereich Vergoldung von Holzskulpturen und Inventarisierung“ Dr. Heidelinde Fell

9.30 – 10.15 Uhr
„Zeitgemäße Restaurierungsmethoden an der Alten Galerie“
Dipl. Restaurator Paul-Bernhard Eipper / Landesmuseum Joanneum

10.15 - 10.45 Uhr Kaffeepause

10.45 – 11.15 Uhr
„Jedes Bild braucht einen Rahmen“ Dr. Michaele Preiner

12.00 – 14.00 Uhr
Praktische Arbeitsmethoden in der Holzwerkstätte der Alten Galerie mit anschließender Führung durch die Sammlung der Alte Galerie im Schloss Eggenberg

 


23. Juni 2006

"Hanns Koren Dialog - Kultur und Museum in der Region"

Kunsthaus Köflach
Bahnhofstraße 6, 8580 Köflach

Nach 1945 etablierten sich kulturelle Arbeitskreise deren Aufgabe es war nach dem Krieg, das für die Gemeinden charakteristische Kulturleben wieder zu aktivieren.
Das Spektrum der Tätigkeitsfelder war breit gestreut, je nach regionalen Bedingungen
unterschiedlich, es erstreckte sich von der Neugestaltung von Volksmusikschulen, Heimatmuseen, Büchereien bis zu Laientheatergruppen.
1959 beauftragte der damalige Landeskulturreferent Univ. Prof. Hanns Koren das Steirische Volksbildungswerk mit der Vorbereitung und Gestaltung des Programms zum Erzherzog Johann – Gedenkjahr, womit eine Initialzündung für das regionale Kulturgeschehen erfolgt ist. Vom joanneischen Geist getragen „Bleibende Werte zu sammeln, forschen, bewahren und zu vermitteln“

Programm:
9.00 – 9.40 Uhr Eröffnung
Franz Buchegger (Bürgermeister der Stadt Köflach)
Präsident Prof. Kurt Jungwirth
Hermann Schützenhöfer (1. Landeshauptmann-Stellvertreter)

Einführung: Dr. Heimo Steps (Koordinator, Hanns Koren – Bedenkjahr 2006)

9.40 – 10.10 Uhr
Vom Museumsforum zum Steirerforum
Mag. Gabriele Wolf, Mag. Andrea Menguser
(Museumsforum Steiermark am Landesmuseum Joanneum )

Brauchtumsprojekt: „Die Raabtaler Hochzeit“
Reingard Meier (Dorfmuseum Fladnitz im Raabtal)

10.10 - 10.40 Uhr
„Der Kulturpolitiker und Volkskundler Hanns Koren aus regionaler Sicht“
Prof. Mag. Dr. Ernst Lasnik

10.40 – 11.00 Uhr Kaffeepause (Einladung der Stadt Köflach)

11.00 – 11.20 Uhr
„Das steirische Volksbildungswerk als Sender von Impulsen“
Camillo Hörner (Geschäftsführer Steirisches Volksbildungswerk)

11.20 – 11.40 Uhr
„Hanns Koren – Vom Leben im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und
Politik“
Dr. Harald Vetter (Leiter des Volkskulturreferates / Land Steiermark)

11.40 – 13.00 Uhr Mittagsempfang
(Einladung Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer)

13.00 – 13.15 Uhr
St. Bartholomä und Hanns Koren
Bürgermeister Josef Birnstingl (Gemeinde Bartholomä)

13.15– 13.30 Uhr
„Die Hochzeit“
Mag. Anna Schreiber (Paula Grogger-Haus / Öblarn)

13.30 – 13.45 Uhr
„Sonntag. Zeitkultur im Wandel“ - Ausstellung im Mesnerhaus / St. Nikolai im Sölktal
Mag. Bernhard Samitsch (Kultur X3 Büro für Alltags-Volks-Konsumkultur)

13.45 – 14.00 Uhr
Die Entwicklung des Heimatmuseums Arzberg
Dir. Eduard Weidl, Dr. Gert Hübel

14.00 – 15.00 Uhr
Vorstellung des Kunsthauses Köflach und anschließender Ausstellungsbesuch
Gabriele Riedl-Scheucher (Leiterin Kunsthaus Köflach)

15.00 – 16.00 Uhr
"Auf den Spuren von Hanns Koren durch Köflach“
Stadtführung mit Prof. Mag. Dr. Ernst Lasnik


13. Oktober 2006

"Umgang mit dem Objekt - Papier und Buch"

Steiermärkisches Landesarchiv
Karmeliterplatz 3
8010 Graz


Der Fachbereich Papier und Buch umfasst die Konservierung und Restaurierung von geschädigtem Archiv- und Bibliotheksgut. Die exogenen und endogenen Schadensbilder an historischen und modernen Papieren sind sehr umfangreich und umfassen alle mechanischen, chemischen und mikrobiologischen Schäden wie Oberflächen- und Tiefenschmutz, Risse, Fehlstellen, Tintenfraß, Bakterien- und Schimmelbefall, Stockflecken, Insektenbefall, Säureschäden und durch Kriegseinflüsse und unsachgemäße Lagerung zerfallende Papierobjekte in gebundener Form sowie als Akteneinheit.
Pergamenturkunden mit Siegel sowie Leder- und Pergamenteinbände sind ebenso wegen ungünstiger Lagerbedingungen, durch Kriegseinflüsse und natürliche Alterungserscheinungen häufig nicht benutzbar und werden in den Werkstätten des Steiermärkischen Landesarchivs konserviert und restauriert.
Der Schwerpunkt in der Papierrestaurierung liegt in der konservatorischen und restauratorischen Behandlung größerer Mengen an Schriftgut, die durch Mikroorganismen stark in Mitleidenschaft gezogen sind.

Programm:

9.00 – 9.30 Uhr:
Begrüßung der Teilnehmer durch Archivdirektor Dr. Josef Riegler, MAS,
Mag. Gabriele Wolf, Museumsforum Steiermark
„Wichtige Dokumente richtig bewahren. Ein Leitfaden zur Lagerung von Schriftgut“ Dr. Elke Hammer-Luza, MAS (Archivarin und Referatsleiterin am Steiermärkischen Landesarchiv)

9.30 – 10.00 Uhr:
„Vertrauter Feind Schimmelpilz: Gefährdung – Maßnahmen – Hygiene“
Ingrid Hödl (Leiterin der Werkstätte für Restaurierung am Steiermärkischen Landesarchiv)


10.00 – 10.30 Uhr:
„Vorstellung der rationellen Restaurierungsmethoden am Steiermärkischen Landesarchiv: Die Anfasertechnik, das Kaschieren von Archivgut und die Restaurierung einer brüchigen ligninhältigen Gründungsurkunde“
Ingrid Hödl

10.30 – 11.00 Uhr: Kaffeepause

11.00 – 11.30 Uhr:
„Spezielle Restauriertechniken: Festigung von pastosen Malschichten auf Pergament und die Restaurierung von Wachssiegeln“ Mag. Petra Goebel, (Restauratorin am Steiermärkischen Landesarchiv)

11.30 – 14.00 Uhr:
Diskussion, Bezugsquellenangaben und Führungen durch Werkstätte für Restaurierung, Handbuchbinderei und Archivgebäude




 

 

 


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